Anwälte für Datenbankstreitigkeiten

Anwälte für Streitigkeiten mit LexisNexis, World-Check und anderen Screening-Datenbanken.

Das Problem: Fehlerhafte Einträge in Compliance-Datenbanken

Fehlerhafte Einträge in LexisNexis, World-Check, Dow Jones Risk & Compliance und anderen KYC-Screening-Datenbanken können verheerende Folgen haben — ohne jedes Fehlverhalten des Betroffenen. Banken, Finanzinstitute und regulierte Unternehmen nutzen diese Datenbanken automatisch bei der Kundenprüfung. Ein falscher Eintrag führt zu sofortigen Kontosperrungen, Überweisungsblockierungen und dem Abbruch von Geschäftsbeziehungen.

Unsere Anwälte vertreten Unternehmen und Privatpersonen, die aufgrund fehlerhafter Datenbankeinträge in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit beeinträchtigt sind. Wir kennen die Anfechtungsverfahren der wichtigsten Datenbankanbieter und setzen Ihre Rechte nach DSGVO, CCPA und nationalen Datenschutzgesetzen durch.

Die wichtigsten Screening-Datenbanken

Datenbank Betreiber / Nutzer Inhalt Folgen von Fehleinträgen
LexisNexis (Accurint, RiskView, Bridger Insight) LexisNexis Risk Solutions; Banken, Versicherungen, Behörden KYC/AML-Profile, Kreditrisiken, PEP/Sanktionsdaten Kontosperrung, KYC-Ablehnung, Kreditverweigerung
World-Check (Refinitiv/LSEG) LSEG; 40.000+ Abonnenten weltweit Sanktionen, PEP, negative Medien, Strafverfolgung Blockierung globaler Bankbeziehungen, Zahlungsausfälle
Dow Jones Risk & Compliance Dow Jones; multinationale Konzerne, Banken Sanktionslisten, PEP, adverse Medien Lieferantenausschluss, Vertragskündigung
ComplyAdvantage ComplyAdvantage; Fintech, Neo-Banken Echtzeit-Sanktionen, Watchlists, adverse Medien Kontoablehnung, Transaktionsblockierung

Unsere Leistungen im Bereich Datenbankstreitigkeiten

  • LexisNexis-Berichtstreitigkeiten: Anfechtung fehlerhafter Einträge in Accurint, RiskView und Bridger Insight — von der Berichtanforderung bis zur Korrektur.
  • Falschinformationen in LexisNexis: Korrektur faktisch falscher Daten über Ihre Person oder Ihr Unternehmen, einschließlich falscher strafrechtlicher Verbindungen und Namensübereinstimmungen.
  • World-Check-Überprüfung: Subject Access Request (SAR) an LSEG, Strategie zur Aktualisierung oder Löschung fehlerhafter World-Check-Einträge.
  • KYC/KYB-Medienberichte: Anfechtung und Richtigstellung falscher oder veralteter Medienberichte, die als adverse Media in Datenbanken erscheinen.
  • Banken-Compliance-Beratung: Unterstützung bei der Kommunikation mit Ihrer Bank nach einer fehlerhaften KYC-Blockierung.
  • PEP-Status-Überprüfung: Anfechtung einer unzutreffenden Einstufung als politisch exponierte Person (PEP) und deren Folgen für Ihre Konten.

Wie erkenne ich, ob ich in einer Datenbank gelistet bin?

Typische Anzeichen für einen Datenbankeintrag, der Probleme verursacht:

  • Unerwartete Kontosperrung oder Einfrierung von Guthaben ohne Erklärung
  • Ablehnung eines KYC- oder KYB-Prozesses durch eine Bank oder ein Finanzinstitut
  • Blockierung oder Rückbuchung internationaler Überweisungen
  • Kündigung von Geschäftsbeziehungen durch Banken, Zahlungsdienstleister oder Geschäftspartner
  • Erhalt eines Enhanced-Due-Diligence-Fragebogens ohne erkennbaren Grund

Korrekturdauer und Prozess

Datenbank Typische Korrekturdauer Voraussetzungen
LexisNexis 30–60 Tage Vollständige Identitätsdokumente, Nachweise zur Fehleridentifikation
World-Check (LSEG) 30–90 Tage SAR-Antrag, schriftliche Begründung, Belege
Dow Jones 30–60 Tage Formaler Widerspruch mit Dokumentation
ComplyAdvantage 14–30 Tage Kontaktaufnahme über Datenschutzbehörde oder direkt

Mit vollständigen Unterlagen und unserer Unterstützung können viele Fälle innerhalb von 30–60 Tagen gelöst werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich herausfinden, ob ich in LexisNexis oder World-Check gelistet bin?

Sie können einen Subject Access Request (SAR) direkt an den Datenbankbetreiber stellen — LexisNexis und LSEG (World-Check) sind nach DSGVO verpflichtet, Ihnen Auskunft über gespeicherte Daten zu erteilen. Unsere Anwälte stellen den SAR für Sie und analysieren den Bericht auf fehlerhafte Einträge.

Ja, das ist eine häufige Ursache. Banken nutzen automatisierte Screening-Systeme, die beim Treffer auf einen Datenbankeintrag das Konto sperren. Oft handelt es sich um sogenannte Falsch-Positive — eine Namensübereinstimmung mit einer anderen Person auf einer Sanktions- oder Watchlist. Wir helfen Ihnen, die Ursache zu identifizieren und den Fehler zu korrigieren.

Mit vollständigen Unterlagen dauert die Korrektur bei den meisten Datenbanken 30–60 Tage. In komplexeren Fällen, bei denen eine Eskalation an Datenschutzbehörden notwendig ist, kann der Prozess bis zu 90 Tage dauern. Wir arbeiten so effizient wie möglich, um Ihre Bankfähigkeit schnell wiederherzustellen.

Ein Falsch-Positiv entsteht, wenn Ihr Name, Geburtsdatum oder andere Identifikationsmerkmale mit denen einer tatsächlich gelisteten sanktionierten Person oder PEP übereinstimmen. Das Screening-System markiert Sie irrtümlich als Risiko. Dies führt zu denselben Konsequenzen wie ein echter Treffer, obwohl Sie selbst keinerlei Fehlverhalten begangen haben.

Ja. In vielen Fällen werden Daten zwischen verschiedenen Anbietern synchronisiert, sodass ein Fehler in einer Datenbank sich auf mehrere ausweitet. Wir koordinieren die Anfechtungen bei allen betroffenen Anbietern gleichzeitig und sorgen für eine konsistente Korrektur Ihrer Daten.

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